LV Westfalen-Lippe e.V.






ZMS-Chronik
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Aufbau und Entwicklung des Zentralen Managementsystem für Aktivenverwaltung und Einsatzdienste (ZMS):
  • 1998 - Die Landesbereitschaftsleitung beantragt im Vorstand des DRK-Landesverbandes Westfalen - Lippe e.V. die Einführung und Anschaffung eines EDV-Systems zum Nachweis der Ressourcen im Zivil- und Katastrophenschutz bzw. der Gefahrenabwehr.

  • Im Jahr 1998 wird der Bereich Grundlagen und Logistik der Abteilung I des Landesverbandes Westfalen-Lippe damit beauftragt, eine entsprechende Software zu beschaffen und das EDV-System aufzubauen und weiter zu entwickeln.

  • Im Jahr 1999 ergeht eine Softwarebestellung an die Firma Ingenieurbüro Bahr in Melle mit dem Auftrag, eine entsprechende Anwendung zu entwickeln.
    Vorgabe hierfür war, dass dieses System flächendeckend nutzbar und nach den Verbandsstrukturen des DRK gegliedert sein sollte.
    Die Zentrale Aktivenverwaltung (ZAV) wurde auf Basis einer so genannten VPN-Tunnel-Technik eingeführt, da dass Internet damals für derartige Anwendungen noch nicht ausgereift entwickelt war. Bei dieser Neuentwicklung wurden von Anfang an die Grundlagen der Rotkreuzarbeit/-struktur berücksichtigt und in alle Entwicklungsschritte unmittelbar einflossen.
    Anfang 2002 sollte ein weiterer Entwicklungsschritt stattfinden, der eine Ausrichtung als Internetapplikation vorsah. Dies konnte mit der Firma Bahr allerdings nicht verwirklicht werden, zumal Ende 2003 die Firma aufgelöst wurde.
  • Nach intensiven Recherchen auf dem Markt wurde schließlich im Jahr 2003 die Firma Ruatti aus Göppingen (bei Stuttgart) damit beauftragt ihre Florix-EDV-Entwicklung zunächst in VPN-Technik und später als Internetanbindung für das DRK in Westfalen-Lippe einzurichten und auf die DRK-Belange auf der Basis der ZAV-Anwendung anzupassen. Die Programmbezeichnung lautet damals DRK-Florix.
  • Im März 2004 wurde die Firma Ruatti von der Firma Dräger übernommen und die Florixanwendung dann von der Firma Dräger in Zusammenarbeit mit dem Landesverband Westfalen-Lippe weiterentwickelt. Mit der Umstellung des Programms auf das Zentrale Managementsystem für Aktivenverwaltung und Einsatzdienste (ZMS) wurde die Anwendung auf eine reine Internetapplikation umgestellt, die bis zum Jahr 2007 weiterhin nur vom DRK-Landesverband Westfalen-Lippe zuletzt in der Servicestelle Ehrenamt betrieben wurde. In diesem Zusammenhang wurde ZMS auch auf die Erfassung des Gesamtpotentials der DRK-Verbände im Rahmen des Komplexen Hilfeleistungssystem des Deutschen Roten Kreuzes hin ausgerichtet.
  • Zum 01.11.2007 wurde unter Beteiligung der DRK-Landesverbände Hessen, Nordrhein, Oldenburg und Rheinland-Pfalz das Kompetenzzentrum Zentrales Managementsystem (KompZentr) gegründet und der DRK-Landesverband Westfalen-Lippe mit dem Betrieb des Kompetenzzentrums sowie der Administration aller EDV-Systeme der mitwirkenden Landesverbände beauftragt. Im Jahr 2010 kam der LV Saarland hinzu.
  • Im Jahr 2009 erhielt das ZMS das Gütesiegel Ehrenamt&Qualität. Durch dieses Siegel wird ZMS bescheinigt, dass es als Arbeitshilfe die ehrenamtliche Tätigkeit im Sinne des EQ-Systems unterstützt.
  • Im Jahr 2011 wurde das ZMS für den Volunteering Development Award 2011 der Föderation für Rotkreuz- und Rothalbmondgesellschaften nominiert und gewann in der Rubrik „Use of Information Technology in Mobilizing and Managing Volunteers" diesen Preis. Von den 190 Rotkreuz- und Rothalbmondgesellschaften weltweit hatten sich 33 Nationale Gesellschaften beteiligt. Am 24.11.2011 nahm der Präsident des Deutschen Roten Kreuzes, Herr Dr. Seiters diese Auszeichnung in Genf entgegen.

 

 
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